Statement zum Thema Covid-19 und Terror

Als Veranstalter einer Messe müssen wir uns natürlich auch mit potentiellen Gefahren auseinandersetzen. Dieser Tage beinhaltet dies vor Allem Terror und Epidemien.

(eine aktualisierte Version dieses Statements findet man im Menü unter Besucher und dort unter Risikobewertung.)

Terror und Anschläge

Leider hat man in Deutschland zunehmend das Gefühl einer größeren Anschlag-Gefahr ausgesetzt zu sein.

Anschläge kann es leider jederzeit geben und man kann sich davor nicht schützen. Insofern können wir auch keine präventiven Maßnahmen ergreifen. Außerdem stehen wir dazu, dass der größte Sieg eines Terroristen der ist, wenn man sich aus Angst zurück zieht.

Covid-19

Auch die Verbreitung des Covid-19 Virus beobachten wir natürlich. Bis vor ein paar Wochen hatte man den Eindruck, dass es sich in der Hauptsache um ein asiatisches Problem handeln würde und man hatte die Hoffnung der Ausbruch würde sich einschränken lassen. Mit den aktuellen Ausbrüchen in Italien und im Iran, sowie den damit einhergehenden Ansteckungsfällen die auch Deutschland erreicht haben, hat sich die Lage geändert.

Während der Messevorbereitung stehen wir natürlich in ständigem Kontakt mit den Behörden der Stadt Gießen und der Messe Gießen. Desweiteren nutzen wir als Informationsquelle die Website des Bundesministerium für Gesundheit, das wir im Folgenden auch zitieren.

Am 27.02.2020 sind insgesamt in Deutschland 26 laborbestätigte Fälle von Covid-19 bekannt. Von den 16 Fällen, die vor dem 25. Februar 2020 bekannt waren, sind 15 bereits wieder gesund und aus der Klinik entlassen. (Quelle Bundesministerium für Gesundheit).

Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird aktuell von den Experten des Robert Koch-Instituts als gering bis mäßig eingeschätzt wird. Eine weltweite Ausbreitung des Erregers wird als wahrscheinlich angesehen. (Quelle Bundesministerium für Gesundheit).

Neben den Maßnahmen auf die man als Privatperson wenig Einfluss hat, also wie z.B. Vorsorgemaßnahmen bei der Einreise aus dem Ausland oder Analyse und Unterbrechung von Infektionsketten, haben wir selbst die folgenden Möglichkeiten: Wie auch bei der aktuellen Grippewelle sollte man auf die üblichen persönlichen Hygienemaßnahmen achten, die jeder kennen sollte oder in dem hier verlinkten Text der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nachlesen kann.

Müssen bei Messen besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden?

Tatsächlich wurden schon drei Messen in Deutschland abgesagt bzw. verschoben. Hierbei handelt es sich allerdings um internationale Messen mit starkem Bezug nach Asien oder zu anderen Regionen in denen es extreme Ausbreitungen des Covid-19 gibt.

Der folgende Text stammt wieder vom Bundesministerium für Gesundheit (Stand 27.02.2020):

„…Bei Messen, Kongressen oder Veranstaltungen ist es allgemein empfehlenswert, auf Prävention von Infektionskrankheiten zu achten. Dazu zählen regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen sowie gute Belüftung des Veranstaltungsortes. Veranstalter können Teilnehmer und Teilnehmerinnen darüber hinaus organisiert und strukturiert über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene aufzuklären. Die Zuständigkeit bezüglich Veranlassung von Maßnahmen für Messen und Messebesucher obliegt den lokalen Behörden vor Ort.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die an akuten respiratorischen Erkrankungen leiden, generell lieber zuhause zu bleiben – v.a. um sich selbst zu schonen, aber auch, um andere vor Ansteckung zu schützen. Diese Maßnahmen sind in erster Linie angesichts der aktuellen Grippewelle sinnvoll. Bei einer weiteren Verbreitung der Erkrankung können auch weitreichendere Maßnahmen (z.B. bestimmte Auflagen) von den zuständigen Gesundheitsämtern veranlasst werden. …“

Entsprechende Maßnahmen werden wir auf dem WELTENwerker Konvent auch ergreifen. Bitte wundert euch also nicht, wenn das Personal an den Kassen öfter mal die Hände desinfiziert, oder wir verstärkt auf die Hygiene der sanitären Anlagen achten.

Euch würden wir, wie oben schon erwähnt, um die übliche persönliche Hygiene bitten, also niemanden Anhusten oder auch mal öfter die Hände waschen.

Fazit

Dies ist natürlich nur ein Fazit zum aktuellen Zeitpunkt. Wir gehen derzeit nicht von einem sehr viel höheren Gefahrenpotential bzgl. Terrorismus und Covid-19 aus, als an jedem anderen Ort an dem wir uns normalerweise befinden.

Wir wünschen an dieser Stelle allen aktuell Betroffenen des Covid-19 eine gute Besserung und für die Zukunft eine möglichst erfolgreiche Eindämmung der Verbreitung des Virus.

Für die politische Situation Deutschlands wünschen wir uns weiterhin eine Abnahme der Radikalisierung und mehr Vernunft im Umgang miteinander.

1 Gedanke zu „Statement zum Thema Covid-19 und Terror“

  1. Vielen Dank für die ausführlichen Infos. wir hatten schon Sorge, dass möglicherweise die Veranstaltung gefährdet ist. Wir freuen uns auf euch und auf einen regen Austausch. Vor allem aber unterstützen wir euren letzten Satz in vollem Unfang, vielen Dank und bis nächste Woche!

    Liebe Grüße, Magister Schauenburg (Nini und Marc)

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